Schullandheim

Unsere fünften Klassen im Schullandheim in Fichtelberg

Etwas aufgeregt sahen sie schon aus, unsere Jüngsten, als wir am Montagmorgen in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien auch die letzten Eltern noch verabschiedeten. Mit zwei Bussen fuhren alle drei fünften Klassen gemeinsam mit ihren Klassenleitern Frau Lukas, Herrn Kick und Frau Oppitz, drei Studienreferendaren und fünf Freizeittutoren in ein Sportcamp nach Fichtelberg. Der Aufenthalt dort umfasste drei Tage voll mit interessanten Programmpunkten.

Die drei Klassen konnten ihre Klassengemeinschaft bei Aktionen stärken, die im Klassenverband durchgeführt wurden. Es wurde dabei darauf geachtet, dass alle Schüler im Wechsel an denselben Aktionen teilnehmen konnten. Bei der Biberrallye erkundeten die Jungs die Gegend um den Fichtelsee und konnten sich einen kleinen Einblick in die Lebensweise der großen Nager verschaffen. Etwas mehr Action bot der Sommerbiathlon, bei dem die Schüler mit echten Lasergewehren schießen durften. Auch der Niederseilgarten kam gut bei den Buben an. Dort mussten sie als Gruppe Hindernisse überwinden und gemeinsam Lösungen für knifflige Situationen finden. Glücklicherweise hatte Petrus ein Einsehen und ließ den Regen enden, sodass sich am Montagabend alle nach einer Nachtwanderung um den Fichtelsee am Lagerfeuer etwas wärmen konnten. Die Nacht zum Dienstag war für Schüler und Lehrer sehr ereignisreich. Mit etwas müden Äuglein trafen sich alle am nächsten Morgen zum Frühstück. Später an diesem Tag bekamen die Jungs Besuch von den Lehrern der Profilfächer „Fußball“ (Herr Golla) und „Schach“ (Herr Paar). In dieser Zeit wurden klassenübergreifend Kontakte geknüpft. Die Schüler durften auch in die Profilfächer schnuppern, die sie selbst nicht gewählt hatten. Die Teilnehmer am Profilfach „Technik“ besuchten in dieser Zeit ein Automobilmuseum in Fichtelberg. Sie staunten nicht schlecht, dass neben Porsche, Mercedes, Lamborghini und anderen Luxuskarossen sogar Militärfahrzeuge und -flugzeuge bestaunt werden konnten. Nach dem anstrengenden Nachhauseweg hatten die „Techniker“ und auch die anderen Schüler dann erst mal wieder alle Zeit für sich. Herr Paar blieb an diesem Tag bis in den späten Abend und organisierte für die Schachfans ein Schachturnier. Wer keine Lust auf Schach hatte, konnte sich mit anderen Karten- oder Brettspielen beschäftigen. Nach einem gelungenen Abend war dann schon wieder Bettgehzeit. Dem straffen Programm ist es wohl auch zu verdanken, dass die letzte Nacht im Schullandheim sehr ruhig wurde. Alle Jungs lagen brav in ihren Betten, zumindest gab es für die begleitenden Lehrkräfte keine Anzeichen dafür, etwas anderes anzunehmen. Der letzte Vormittag ging dann sehr schnell vorbei: Zimmer aufräumen, Taschen packen, Frühstücken und zu guter Letzt noch eine letzte Runde um den Fichtelsee. Wer glaubt, dass es hier langweilig wurde, irrt sehr. Bei diesem letzten Rundgang konnte unser Tutor Stefan Hirmer wahren Heldenmut beweisen und einen Schuh retten, den ein Schüler im Moor verloren hatte, nachdem er dorthin auf Abwege geraten war. Gegen Mittag kamen dann alle Schüler und Lehrer wohlbehalten am Neuen Rathaus in Weiden an. Drei schöne Tage waren zu Ende, die den Teilnehmern vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.

(Christina Lukas, Christopher Kick, Stefanie Oppitz)           

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