Großer Wert wird an der HSR auf den sog. MINT-Bereich gelegt. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Im Laufe ihrer Schullaufbahn führen die Schüler in diesem Bereich zahlreiche Projekte durch. Falls Sie Fragen zu MINT haben, wenden Sie sich bitte an Herrn ZwRSK Kilian Graber (Tel.: 0961 48236-0). Unterstützt wird er von seinen Kollegen StR(RS) Raimund Betz, StR(RS) Rainer Biehler und StR(RS) Norbert Kaspar.

Schüler der HSR besuchen Logistik-Zentrum von Edeka

17 technikinteressierte Schüler der HSR machten sich am 07.04. auf den Weg nach Oberbayern. Auf Einladung des Parksteiner Lagerlogistik-Unternehmens Witron wurde das Logistik-Zentrum von EDEKA Südbayern in Landsberg am Lech besichtigt. Von dort aus werden ca. 1 700 Filialen mit knapp 16 000 verschiedenen Artikeln beliefert. Täglich können so bis zu 311 000 Handelseinheiten verarbeitet werden. Die Schüler zeigten sich beeindruckt von den automatisierten Abläufen bei Anlieferung, Lagerung und Auslieferung. Praxisnah bekamen die Schüler Einblicke in die Tätigkeitsfelder von verschiedenen bei Witron zu erlernenden Berufen (beispielsweise Elektroniker, Mechatroniker, Fachinformatiker oder Technischer Produktdesigner). Nach einer Stärkung mittags wurden auf der Kartbahn in mehreren packenden Rennen die schnellsten Racer ermittelt.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Witron, im besonderen bei Herrn Thomas Hörig und den 3 Auszubildenden, die diesen Tag hervorragend organisierten und abwechslungsreich gestalteten.

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Biotechnologie in der Gambrinus- Brauerei

Mikroorganismen nehmen im Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe einen festen Platz ein. Wo könnte man aktive Hefen besser bei der „Arbeit" beobachten als in einer Brauerei? Dankenswerterweise stellte sich Herr Nachtmann von der Gambrinus-Brauerei zur Verfügung, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sämtliche achten Klassen durch den Weidener Traditionsbetrieb zu führen. Beginnend im Sudhaus konnten die Schüler die beiden riesigen Kupferkessel bestaunen, in denen die Maische angesetzt, geläutert und gekocht wird. Je Sud werden mehr als 10.000 Liter gebraut, alleine beim Sieden verdampfen 700l Wasser, das aus dem hauseigenen Tiefbrunnen gefördert wird. Aus Gründen der Haltbarkeit und der einfacheren Handhabung wird der Hopfen heutzutage in Pelletform beigefügt. Nach der Abkühlung gelangt die Würze in den Gärkeller. In den großvolumigen Angärbottichen werden die Hefen zugesetzt, die den Malzzucker in Alkohol und Kohlenstoffdioxid umwandeln. Die Mischung und die Verarbeitung des Braugetreides sowie die zugesetzten Hefen bestimmen grundsätzlich den gewünschten Biertyp. Ein kurzer Exkurs in die Brauereigeschichte zeigte die holzverschlagenen Gemäuer, in denen ursprünglich die Nachgärung vollzogen wurde. Modernerweise ersetzen Tanks aus Aluminium und Edelstahl diese traditionelle Technik. Computergestützte Hightech-Maschinen kommen im Bereich der Abfüllung zum Einsatz. Präzisionsmaschinen entfernen selbstständig Schraubdeckel, sondern über Scanverfahren defekte Flaschen aus, spülen diese und etikettieren die befüllten Gebinde. Herr Nachtmann demonstrierte den Schülern anschaulich, wie ein verantwortungsbewusster Verbraucher eine Mehrwegflasche dem Recyclingprozess wieder zuführen sollte. Die Brauerei vertreibt ihre Biersorten hauptsächlich regional, exportiert diese aber auch bis nach Russland. Abschließend kam jeder Schüler in den Genuss der Verkostung der firmeneigenen Limonaden- und Saftsorten. Vielen Dank für diese kurzweilige und lehrreiche Führung!

 

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Realschüler forschen an der Universität Regensburg

Die Partnerschaft der Hans-Scholl-Realschule mit der Universität Regensburg eröffnet interessierten Schulklassen den Besuch von altersgemäßen Veranstaltungen der Hochschule. In regelmäßigen Abständen forschen die Realschüler in den speziellen Laboreinrichtungen der naturwissenschaftlichen Fakultäten. Mit jeweils einer Klasse der Jahrgangsstufen sechs und sieben durften die Nachwuchsforscher im botanischen Garten der Universität sowie im Lehr- und Lernlabor der Physikdidaktik experimentieren. Die Erkundung tropischer Nutzpflanzen, die in zahlreichen Alltagsprodukten und als Grundnahrungsmittel Verwendung finden, stellt einen möglichen Schwerpunkt der Biologiedidaktikabteilung unter Leitung von Frau Dr. Fischer und ihren Mitarbeitern dar. In Form einer Gewächshausrallye informierten sich die Schüler in Kleingruppen über den Nutzen, die Wachstumsbedingungen und die Gewinnung dieser natürlichen Rohstoffe. Die Arbeitsergebnisse wurden dokumentiert und abschließend im „Grünen Klassenzimmer“ der Einrichtung überprüft.

Die siebte Klasse beschäftigte sich im Physiklabor mit Fragestellungen zur Optik und zu optischen Täuschungen. Nach einer Einführung zur Lichtbrechung im menschlichen Auge wurde auf experimentellem Wege das Phänomen einer „Fata Morgana“ als Trugbild erforscht. Unter Anleitung von Lehrstuhlmitarbeiterin Studienrätin Sandra Walter unterstützten zahlreiche Physikstudenten diesen spannenden Erkenntnisgewinn der Schülergruppen.

Bereits in wenigen Wochen steht ein weiterer Besuch an der Universität Regensburg an, dann sollen die achten Klassen die Forschungsgeschichte zur Impfung und Immunisierung erkunden.

R. Gomez-Islinger

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Die Technikprofilklassen experimentieren

Die seit Jahren etablierten Technikprofilklassen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe an der Hans-Scholl-Realschule wechseln im regelmäßigen Rhythmus ihre Schwerpunkte im Bereich der naturwissenschaftlichen Fachgebiete Biologie, Chemie und Physik.
Aktuell befassen sich die Physiker unter der Regie von Herrn Betz mit Elektroantrieben in den unterschiedlichsten Ausführungen. Konstruiert werden derzeit Modellautos mit Elektroantrieb, teils mit Batterie oder sogar mit Solarzellen als Energiespender. Über ein komplexes Hebelgestänge setzt eine weitere kreative Entwicklung eine Alarmglocke in Miniaturausführung in Betrieb. Äußerst originell wirkt zudem ein Haus aus Pappkarton, das mittels Propellerbetrieb den Standort wechseln kann.
Die Biochemiker unter Leitung der Referendarinnen des Studienseminars für Biologie und Chemie entdecken derzeit die Kunst des Galvanisierens von Münzen. Experimente mit Zitrusfrüchten als Energiequellen für LED- Lämpchen stehen ebenso auf dem Programm wie die Extraktion von Blaukrautsaft als natürlicher Indikator für Säuren und Basen. Besonders beeindruckt zeigen sich die experimentierfreudigen Schüler von der Wirkung von Brausetabletten, die als behelfsmäßige Feuerlöscher zur Brandbekämpfung genutzt werden können.

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