Großer Wert wird an der HSR auf den sog. MINT-Bereich gelegt. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Im Laufe ihrer Schullaufbahn führen die Schüler in diesem Bereich zahlreiche Projekte durch. Falls Sie Fragen zu MINT haben, wenden Sie sich bitte an Herrn ZwRSK Kilian Graber (Tel.: 0961 48236-0). Unterstützt wird er von seinen Kollegen StR(RS) Raimund Betz, StR(RS) Rainer Biehler und StR(RS) Norbert Kaspar.

Schüler programmieren Lego-Roboter

Regelmäßig treffen sich technikbegeisterte Schüler am Nachmittag zum Wahlunterricht "Robotik" bei Herrn Röder. Dort werden Lego-Roboter zusammengebaut. Aber das ist noch längst nicht alles: Die eigentliche Kunst ist schließlich das Programmieren der Roboter! Auf dem zweiten Bild ist zum Beispiel ein Roboter zu sehen, der so programmiert ist, dass er nicht außerhalb der gekennzeichneten Linie fahren kann. Liebe Eltern, aufgepasst, wenn sich Ihr Sohn mal den Mähroboter aus dem Garten schnappt ;-)

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Schüler der HSR besuchen Logistik-Zentrum von Edeka

17 technikinteressierte Schüler der HSR machten sich am 07.04. auf den Weg nach Oberbayern. Auf Einladung des Parksteiner Lagerlogistik-Unternehmens Witron wurde das Logistik-Zentrum von EDEKA Südbayern in Landsberg am Lech besichtigt. Von dort aus werden ca. 1 700 Filialen mit knapp 16 000 verschiedenen Artikeln beliefert. Täglich können so bis zu 311 000 Handelseinheiten verarbeitet werden. Die Schüler zeigten sich beeindruckt von den automatisierten Abläufen bei Anlieferung, Lagerung und Auslieferung. Praxisnah bekamen die Schüler Einblicke in die Tätigkeitsfelder von verschiedenen bei Witron zu erlernenden Berufen (beispielsweise Elektroniker, Mechatroniker, Fachinformatiker oder Technischer Produktdesigner). Nach einer Stärkung mittags wurden auf der Kartbahn in mehreren packenden Rennen die schnellsten Racer ermittelt.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Witron, im besonderen bei Herrn Thomas Hörig und den 3 Auszubildenden, die diesen Tag hervorragend organisierten und abwechslungsreich gestalteten.

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Biotechnologie in der Gambrinus- Brauerei

Mikroorganismen nehmen im Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe einen festen Platz ein. Wo könnte man aktive Hefen besser bei der „Arbeit" beobachten als in einer Brauerei? Dankenswerterweise stellte sich Herr Nachtmann von der Gambrinus-Brauerei zur Verfügung, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sämtliche achten Klassen durch den Weidener Traditionsbetrieb zu führen. Beginnend im Sudhaus konnten die Schüler die beiden riesigen Kupferkessel bestaunen, in denen die Maische angesetzt, geläutert und gekocht wird. Je Sud werden mehr als 10.000 Liter gebraut, alleine beim Sieden verdampfen 700l Wasser, das aus dem hauseigenen Tiefbrunnen gefördert wird. Aus Gründen der Haltbarkeit und der einfacheren Handhabung wird der Hopfen heutzutage in Pelletform beigefügt. Nach der Abkühlung gelangt die Würze in den Gärkeller. In den großvolumigen Angärbottichen werden die Hefen zugesetzt, die den Malzzucker in Alkohol und Kohlenstoffdioxid umwandeln. Die Mischung und die Verarbeitung des Braugetreides sowie die zugesetzten Hefen bestimmen grundsätzlich den gewünschten Biertyp. Ein kurzer Exkurs in die Brauereigeschichte zeigte die holzverschlagenen Gemäuer, in denen ursprünglich die Nachgärung vollzogen wurde. Modernerweise ersetzen Tanks aus Aluminium und Edelstahl diese traditionelle Technik. Computergestützte Hightech-Maschinen kommen im Bereich der Abfüllung zum Einsatz. Präzisionsmaschinen entfernen selbstständig Schraubdeckel, sondern über Scanverfahren defekte Flaschen aus, spülen diese und etikettieren die befüllten Gebinde. Herr Nachtmann demonstrierte den Schülern anschaulich, wie ein verantwortungsbewusster Verbraucher eine Mehrwegflasche dem Recyclingprozess wieder zuführen sollte. Die Brauerei vertreibt ihre Biersorten hauptsächlich regional, exportiert diese aber auch bis nach Russland. Abschließend kam jeder Schüler in den Genuss der Verkostung der firmeneigenen Limonaden- und Saftsorten. Vielen Dank für diese kurzweilige und lehrreiche Führung!

 

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Realschüler forschen an der Universität Regensburg

Die Partnerschaft der Hans-Scholl-Realschule mit der Universität Regensburg eröffnet interessierten Schulklassen den Besuch von altersgemäßen Veranstaltungen der Hochschule. In regelmäßigen Abständen forschen die Realschüler in den speziellen Laboreinrichtungen der naturwissenschaftlichen Fakultäten. Mit jeweils einer Klasse der Jahrgangsstufen sechs und sieben durften die Nachwuchsforscher im botanischen Garten der Universität sowie im Lehr- und Lernlabor der Physikdidaktik experimentieren. Die Erkundung tropischer Nutzpflanzen, die in zahlreichen Alltagsprodukten und als Grundnahrungsmittel Verwendung finden, stellt einen möglichen Schwerpunkt der Biologiedidaktikabteilung unter Leitung von Frau Dr. Fischer und ihren Mitarbeitern dar. In Form einer Gewächshausrallye informierten sich die Schüler in Kleingruppen über den Nutzen, die Wachstumsbedingungen und die Gewinnung dieser natürlichen Rohstoffe. Die Arbeitsergebnisse wurden dokumentiert und abschließend im „Grünen Klassenzimmer“ der Einrichtung überprüft.

Die siebte Klasse beschäftigte sich im Physiklabor mit Fragestellungen zur Optik und zu optischen Täuschungen. Nach einer Einführung zur Lichtbrechung im menschlichen Auge wurde auf experimentellem Wege das Phänomen einer „Fata Morgana“ als Trugbild erforscht. Unter Anleitung von Lehrstuhlmitarbeiterin Studienrätin Sandra Walter unterstützten zahlreiche Physikstudenten diesen spannenden Erkenntnisgewinn der Schülergruppen.

Bereits in wenigen Wochen steht ein weiterer Besuch an der Universität Regensburg an, dann sollen die achten Klassen die Forschungsgeschichte zur Impfung und Immunisierung erkunden.

R. Gomez-Islinger

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